Wettkampfregeln


Startoptionen - Abhängig von den lokalen Gegebenheiten bieten wir Euch folgende Optionen zur Teilnahme an unseren SwimRun Urban Challenges:

  • Team-Starts - für Herren, Damen und Mixed Teams für das SwimRun Original-Feeling. Denn im Team macht es einfach am meisten Spaß, und es ist eben eines der Merkmale, die SwimRun so besonders machen. (Achtung Team heißt nicht Staffel, Ihr macht alles zusammen)
  • Einzel-Starts - für Herren und Damen - quasi die urbane SwimRun-Variante. Eine Alternative, falls die Lieblingspartnerin oder der Lieblingspartner verhindert ist. Leider auch nur halb so schön. ;)
  • Die möglichen Optionen findet Ihr auf unseren SwimRun Challenges und in der Online-Anmeldung.

 

Kleiderordnung & Equipment:

  • Neoprenanzug - Ein Neoprenverbot bzw. eine Neoprenpflicht werden wir in Abhängigkeit der Wasser- und Lufttemperaturen sowie ggf. anderer Faktoren (z.B. Windchill) am Tag des Wettkampfs bekanntgeben. Sofern erlaubt, tragt Ihr anders als beim Triathlon beim SwimRun Euren Neo sowohl beim Schwimmen, als auch beim Laufen. Natürlich informieren wir Euch über Trends und aktuelle Entwicklungen in den Tagen vor dem Wettkampf auf unserer Webseite, via Facebook und E-Mail sowie in der Wettkampfbesprechung.
  • Laufschuhe - Es sind in jedem Fall geschlossene Schuhe zu tragen, Barfußlaufen ist wegen der Verletzungsgefahr ausdrücklich untersagt.
  • Badekappe und Startnummer sind von allen Teilnehmern zu tragen. Beides wird von uns gestellt und zusammen mit dem Transponder ausgegeben.
  • Sonst so - Wir sind zwar nicht prüde, aber ganz nackig solltet Ihr bitte nicht starten - egal, wie toll Ihr ausseht. Daher gilt für Herren mindestens Badehose, für Frauen mindestens Top und Hose oder Badeanzug.
  • Schwimmhilfen & sonstige Hilfsmittel - Paddles, Pullbuoys sowie eine Verbindungsleine für die Zweier-Teams sind erlaubt!  Die Nutzung von Flossen ist untersagt.
  • Eine Zugleine ist als Verbindung zwischen den Teammitgliedern erlaubt –Ihr dürft Euch beim Schwimmen und Laufen aneinander "binden". So kann der stärkere Schwimmer den schwächeren Schwimmer im Wasser "ziehen". Auch an Land kann der Stärkere den Schwächeren dadurch unterstützen. Aber Vorsicht – Ihr solltet das unbedingt vorher ausprobieren! (Details siehe Tipps)
  • Verlorenes Equipment ist umgehend wieder einzusammeln - Alle Starter sind verpflichtet, das Equipment mit dem sie gestartet sind, wieder vollständig ins Ziel zu bringen.

 

Vor dem Start:

  • Die Teilnahme an der Wettkampfbesprechung ist für alle Teilnehmer verpflichtend.
  • Es gibt verschiedene Startblöcke, die wir aus Sicherheitsgründen mit einem entsprechenden Abstand auf die Strecke schicken. So sorgen wir dafür, dass es auf den Lauf- und Schwimmstrecken insbesondere bei Engpässen nicht zu "Staus" kommt. Auch die Sicherheitskräfte können die Teilnehmer so besser im Auge behalten. Euer Startblock wird Euch zusammen mit der Startnummer auf Basis Eurer 10 km Laufzeit und Eures Schwimmniveaus zugeteilt. Dies erfragen wir bei der Anmeldung erfragen. Bitte findet Euch 10 Minuten vor Eurer Startzeit in der Pre-Race-Zone ein.

 

Während des Wettkampfs:

  • Beim Laufen und Schwimmen darf der Abstand zwischen den Mitgliedern eines Teams 10 m nicht überschreiten
  • Bitte entsorgt Euren Müll  (Gels, Riegel, Becher, etc.) nur in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern in ausgewiesenen Abschnitten nach den Verpflegungsstationen oder im Start- und Zielbereich. Wir bieten Euch die schönsten Strecken in teilweise naturgeschützten Gebieten, die sollen auch nach dem Wettkampf noch genauso so aussehen.
  • Der Streckenführung und dem Ordnungspersonal ist Folge zu leisten. Es darf nur auf den ausgewiesenen Wegen gelaufen werden, Abkürzungen sind nicht erlaubt. Wenn Ihr Euch unsicher seid, wartet, folgt anderen oder lauft zurück zur letzten Markierung – Ihr habt bestimmt eine Abzweigung übersehen.
  • Zum Start der Schwimmabschnitte sind keine Kopfsprünge erlaubt. Im Normalfall wird es über flache Einstiege ins Wasser gehen. Sollte die Notwendigkeit eines Sprunges bestehen, immer mit den Füßen zuerst ins Wasser springen und ausreichend Abstand zu den anderen Teilnehmern im Wasser einhalten – auch hier ist den Anordnungen des Ordnungspersonal Folge zu leisten!
  • Bei Unwohlsein oder gesundheitlichen Problemen ist der Wettkampf sofort zu beenden. Sofern notwendig, umgehend andere Teilnehmer, Streckenposten, Zuschauer oder das Sicherheitspersonal um Hilfe zu bitten. Seid bitte ehrlich zu Euch selbst, lieber einmal früher ausgestiegen als für immer zu spät.

 

Zeitnahme & Ergebnisse:

  • Die Zeitnahme erfolgt durch Transponder und Induktionsmatten im Start-/Ziel-Bereich. Weitere Details dazu findet ihr bei der Online-Anmeldung und in Eurer Anmeldebestätigung.
  • Aus Sicherheitsgründen hat jeder Starter einen Transponder zu tragen – nur so können wir sicherstellen, dass auch alle Starter wohlbehalten im Ziel angekommen sind. Safety first!
  • Die Ergebnisse ergeben sich aus Euren Nettozeiten. Gemessen wird diese vom erstmaligen Überschreiten der Startlinie, bis Überschreiten der Ziellinie – also kein Grund im Block zu drängeln.
  • Bei Einzelstartern wird die persönliche Nettozeit gewertet. Bei Teams wird die persönliche Nettozeit des langsameren Teammitglieds gewertet.
  • Es gibt eine Gesamt- und Altersklassenplatzierung für die jeweiligen Startoptionen - Team und Einzel werden jeweils nach Herren, Damen und Mixed (nur bei Teams) gewertet.

 

Disqualifikation - Jeder der nachfolgenden Punkte führt zur Disqualifikation:

  • Missachtung der oben genannten Regeln.
  • Missachtung der Anweisungen von Wettkampfrichtern, Streckenposten und Sicherheitspersonal - zu Eurer Sicherheit und der Sicherheit der anderen Teilnehmer.
  • Vorsätzliche Tätlichkeiten, rücksichtloses oder unsportliches Verhalten ggü. anderen Teilnehmern, Zuschauern oder Wettkampfrichtern, Streckenposten und Sicherheitspersonal. Bitte nehmt insbesondere beim Schwimmen (mit Paddles!), den Ein- und Ausstiegen sowie beim Start mit einer Verbindungs-Zugleine besondere Rücksicht auf die anderen Teilnehmer. Das ist kein Kampfsport, sondern ein SwimRun.

 

Proteste:

  • Proteste müssen innerhalb einer Stunde nach Eurem Finish in schriftlicher Form (auch per Mail) an das Orga-Team gemeldet werden.
  • Ein Protest muss folgende Punkte enthalten:
  • Ort und Zeit des Vorfalls
  • Eigene Startnummer und Name
  • Startnummer des Teams oder der Person, gegen die protestiert wird
  • Grund für den Protest
  • Mögliche Zeugen (Name und / oder Startnummer)
  • Die Entscheidung des Orga-Teams wird Euch schnellstmöglich bekannt gegeben.

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Tipps (Equipment & Ablauf)


Grundsätzliches: SwimRun ist ein Sportevent für Jedermann und -frau ohne großes "TamTam" und ohne große Materialschlacht - weniger ist mehr! Ihr benötigt lediglich einen Badeanzug / eine Badehose, einen Neoprenanzug (kann voraussichtlich auch geliehen werden), eine Schwimmbrille, Laufschuhe und los geht's! Unsere SwimRun Urban Challenges sind bewusst kurz gehalten und ohne viel Training ein tolles Format für jeden.

 

Wir hoffen, dass wir Euch hiermit vorab schon etwas Lust auf Euren ersten SwimRun machen können. Der eine oder andere Tipp wird Euch tatsächlich im Wettkampf weiterhelfen und Ärger mit Material & Hilfsmitteln ersparen.

Wir freuen uns sehr auf Euch!

 

Sportliche Grüße

Florian & Swen

 

Schuhe:

  • Gute SwimRun-Schuhe sollten leicht sein, aber dennoch ausreichend Stabilität bieten – teilweise gibt es technisch anspruchsvolle Trails. Das kann ein expliziter Trail-Run-Schuh sein, aber auch genauso gut Dein normaler Laufschuh.
  • Ferner sollten die Schuhe eine rutschfeste Sohle haben und in gewissem Umfang Abflussmöglichkeiten für das eindringende Wasser bieten. Als Hauptmaterial empfiehlt sich Synthetik, woraus heutzutage die meisten Laufschuhe sind.
  • Ein einfacher aber wirkungsvoller Tipp – kleine Löcher in die Sohle bohren, ist aber kein Muss. Der Schuh sollte einfach das Wasser wieder schnell abgeben. Am besten ihr springt mit Euren Laufschuhen einmal in die Fluten und testet das aus!

 

Neoprenanzug - Ihr solltet – sofern wir aufgrund von zu hohen Temperaturen kein Neoverbot aussprechen – mit einem Neoprenanzug Schwimmen und auch Laufen. Daraus ergeben sich einige Punkte, die Ihr berücksichtigen solltet:

  • Der Neo sollte flexibel genug zum Laufen sein und vor allem gut passen – sonst kann es an der einen oder anderen Stelle unschön scheuern. Unbedingt im Vorfeld ausprobieren!
  • Bei Bedarf mit Vaseline oder Ähnlichem vorher alle kritischen Stellen (Achseln-, Schulter- &Halsbereich) eincremen.
  • Bei höheren Wasser- und der Lufttemperaturen empfiehlt sich ggf. ein "Shorty" (oder Ihr schneidet bei Eurem alten Neo die Ärmel und Beide ab).
  • Falls Euch beim Laufen im Neo zu warm wird unbedingt den Reisverschluss aufmachen, damit Ihr nicht überhitzt. Sofern dieser hinten ist, hilft Euch einfach Eure Partnerin / Euer Partner. Befestigt zur Sicherheit noch ein Band an Eurem Reißverschluss, damit ihr zur Not Euren Neo auch selbst ohne Probleme öffnen könnt.
  • Einige Hersteller bieten inzwischen auch spezielle SwimRun-Neoprenanzüge. Diese vereinen mehr oder weniger all diese Punkte in sich - am besten mal "Tante Google" fragen. Wir sind bei unserem ersten SwimRun 2015 ohne Probleme in unseren Triathlon-/Schwimm-Neos gestartet. Ein neuer SwimRun-Neo ist also kein zwingendes Muss für Euren ersten SwimRun.

ACHTUNG: Wir arbeiten daran, Euch bereits in diesem Jahr bei allen Urban Challenges einen Neoprenverleih anzubieten. Die Gespräche mit Herstellern und lokalen Anbietern sind vielversprechend. Hierzu und zu allen weiteren Themen halten wir Euch via Webseite, Facebook & Mail auf dem Laufenden.

 

 

Pullbuoys:

  • Auch wenn nicht zwingend vorgeschrieben, aus unserer Sicht ein absolutes Muss. Ihr liegt dadurch deutlich besser im Wasser (nicht die Laufschuhe an den Füßen unterschätzen) und könnt auch Eure Beine beim Schwimmen etwas ausruhen. So habt Ihr beim Laufen wieder richtig Power.
  • Im Netz findet Ihr eine Vielzahl von Anleitungen & Videos, um Euch Euren SwimRun-Pullbuoy ganz einfach mit etwas Gummiband selbst zu basteln.
  • Beim Laufen dreht Ihr den Pullbuoy einfach an die Außenseite des Oberschenkels, beim Schwimmen dreht Ihr ihn einfach zurück an die Oberschenkelinnenseite. Auch hier gilt - Probieren geht über Studieren!

 

Paddles:

  • Paddles sind beim Schwimmen ein großer Vorteil, da Ihr so mehr Druck im Wasser habt. Ferner helfen diese, den fehlenden Beinschlag zu kompensieren – sofern Ihr mit Pullbuoy schwimmt.
  • Ohne ausreichendes Training oder falls Ihr zu große Paddles wählt, ermüden Eure Arme sehr schnell oder Ihr überreizt den Muskel. Wenn Ihr mit Paddles starten wollt, übt das in ausreichenden Umfang in Eurem Schwimmtraining.
  • Der Großteil der SwimRunner trägt die Paddles beim Laufen übrigens an den Gummizügen um die Handgelenke oder verwendet alternativ einen Gürtel mit einem weiteren Karabinerhaken. Der Gürtel dient übrigens samt einem weiteren Karabiner auch als "Aufhängung" für die Verbindungs-Zugleine.

 

 Verbindungs-Zugleine (bei Zweier-Teams):

  • Die Zugleine stellt eine Optimierung im obersten Bereich dar und ist erfahreneren Teams, guten Schwimmern und den Forschungsfreudigen unter Euch vorbehalten. Falls Ihr die Leine auch beim Laufen nutzen möchtet, gilt erhöhte Sorgfaltspflicht. Nehmt bitte Rücksicht auf andere Teilnehmer auf der Strecke!
  • Als Material empfiehlt sich jede Art von elastischem Band mit entsprechender Stabilität, welches den einwirkenden Zugkräften standhalten kann.
  • Das gesamte Konstrukt sollte aus einem Stück "gebastelt" werden. Arbeitet dabei mit zwei Schlaufen an beiden Enden. Diese beiden Schlaufen verbindet Ihr dann jeweils mit einem Karabiner-Haken, so dass die Seilenden als Gürtel um Eure Hüften binden könnt. Auch hierzu findet Ihr im Internet eine Vielzahl von Anleitungen & Videos.
  • Besonders wichtig ist die Länge der Zugleine. Im Idealfall ist die Leine unter entsprechendem Zug genauso lang, dass der hintere Schwimmer die Füße des Vordermannes / der Vorderfrau gerade nicht mehr berührt. So bietet der vordere Schwimmer / die vordere Schwimmerin den idealen "Schwimmschatten", ohne dabei jedoch ständig an den Füßen gestört zu werden.
  • Beim Laufen besteht dagegen ein direkter Zugeffekt. Hier gilt erhöhte Sorgfaltspflicht auf der Strecke.
  • Das hört sich sehr kompliziert an und ist in der Tat nicht trivial. Ihr solltet das in jedem Fall vor dem Wettkampf ausprobieren, um die richtige Einstellung für Euch zu finden. Im Zweifel startet bei Eurem ersten SwimRun ohne eine Zugleine. So bleibt Optimierungspotential für die Folgerennen!

 

Schwimmen:

  • Neben dem Schwimmen mit Equipment (Schuhe, Pullbuoy & Paddles) empfiehlt sich beim Teamstart insbesondere das Schwimmen mit Partner (ggf. mit Zugleine) auszuprobieren.
  • Mit Zugleine schwimmt der schnellere Schwimmer vorne und zieht den langsameren Schwimmer in seinem "Schwimmschatten".
  • Auch ohne Zugleine kann sich der langsamere Schwimmer im "Schwimmschatten" des schnelleren Schwimmers etwas ausruhen. Das funktioniert aber nur, wenn Ihr Eure Schwimmgeschwindigkeiten aneinander anpasst, der Langsamere sollte also das Tempo vorgeben. Es ist in jedem Fall eine gute Koordination und Rücksicht gefragt.

 

Laufen:

  • Im Vorfeld des Wettkampfs solltet Ihr unbedingt auch einmal im Neoprenanzug gelaufen sein. Probiert aus, ob dieser gut passt und wie gut Ihr mit der Temperatur zurechtkommt. Durch Öffnen / Schließen des Reisverschlusses könnt Ihr zusätzlich Eurer Körpertemperatur steuern.
  • Sofern Ihr im Team startet, solltet Ihr Euch auch für das Laufen eine gewisse "Strategie" zu Recht legen: Wer läuft vorne und gibt das Tempo vor? So erspart Ihr Euch Diskussionen auf der Strecke und könnt Euren Atem für die letzten Prozente nutzen - Ihr werdet ihn brauchen. 

 

Wechsel:

  • Die Wechsel von Schwimmen zum Laufen haben es in sich - jeder der schon einmal beim Triathlon eine lange Laufstrecke bis zum Radwechsel zurücklegen musste, weiß wovon wir sprechen. 
  • Baut den Wechsel zwischen Schwimmen und Laufen deshalb in Euer Training ein. Im Freibad oder See einfach zwischendurch eine Runde über die Wiese oder um den See joggen
  • Auch wenn Ihr bereits mit Pullbuoy & Paddles vertraut seid, versucht einmal, nach dem Laufen schnell wasserfertig zu werden. Ihr werdet sehen, das ist gar nicht so einfach, wenn die Pumpe geht! Je mehr Routine Ihr habt, desto besser klappt es dann auch im Wettkampf.

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